10.02.2010
Die Weihnachtsgans
Bei der Weihnachtsgans handelt es sich um ein typisches deutsches Festtagsessen, was die meisten deutschen Familien an Heiligabend, am 1. oder am 2. Weihnachtsfeiertag essen.
Der Brauch der Weihnachtsgans stammt von einem katholischen Brauch der Martinsgang ab. Die Martinsgans wurde üblicherweise vor dem Anfang der Fastenzeit im Advent immer am 11. November gegessen. Und mit dem Heiligabend, am 24. Dezember, endete dann auch die Fastenzeit und als Abschluss gab es die Gans als Festtagsmahl.
Es gibt verschiedene Legenden, warum gerade die Gans zum traditionellen Weihnachtsbraten geworden ist. In einer Legende wird diese Begebenheit so erklärt, dass die englische Königin Elizabeth I. im Jahre 1588 gerade als sie eine Weihnachtsgans verspeiste, die freudige Nachricht erhielt, dass die spanische Armada besiegt worden sei. Darauf hin beschloss sie, die Gans zum Weihnachtsbraten erklären zu lassen, da sie es als ein gutes Omen sah.
In der Regel wird die traditionelle Weihnachtsgans mit Äpfeln, Kastanien, Zwiebeln und Dörrpflaumen gefüllt. Daneben wird die Gans mit Salz, Pfeffer, Beifuß sowie Majoran gewürzt. Zu einer Weihnachtsgans werden dann die Beilagen Rotkohl, Klöße und eine aus dem Bratensaft gebundene Sauce gereicht.
Aber der Weihnachtsgans ist auch ein Film gewidmet worden, der jedes Jahr zu Weihnachten ausgestrahlt wird. Die Weihnachtsgans Auguste ist ein 20 Jahre alter DDR-Film, der jedes Jahr die ganze Familie begeistert. In dem Film geht es um das Schicksal einer Gans namens Auguste, die als Weihnachtsbraten verspeist werden soll.
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